Dein Tier und Du

Informationen über die Verbundenheit von Mensch und Tier.

Ein Tier egal ob Hund Katze , Maus oder sonstige Tiere die in dein Leben treten sind immer auf einer Weise mehr oder weniger mit dir verbunden . Dabei muss es noch nicht mal bei dir wohnen oder dein eigenes sein. Es kann auch die Amsel sein die täglich in deinen Garten ein Lied für dich trällert.
Oft haben Tiere Botschaften für uns oder wollen uns was lehren. Manchmal sind sie auch da um uns Krankheiten abzunehmen. Ich habe ja schon von meinen Seelenhund Filou berichtet. Nun erzähle ich mal was von unserer Hündin Kachyna die nun bei uns lebt . Als wir sie mit fast 8 Monaten bekamen war sie eine traumatisierte Angsthündin die bei jeden Geräusch Schutz unter meinen Schreibtisch suchte an dem ich oft saß. Besonders Angst hatte sie vor Männern und Menschen mit einer Kopfbedeckung.Auch vor fremden hatte sie Angst… sie machte sich klein oder versteckte sich wenn fremde Menschen beim gassi gehen uns begegneten.. Da begriff ich das sie mich spiegelte auch ich habe Angst vor fremden Menschen und mache mich erst mal klein . Vor Männern hatte ich auch Angst aus Situationen von meiner Vergangenheit. Diese Angst verlor ich in den letzten Jahren da ich viel an mir arbeitete und siehe da auch Kachyna hat nicht mehr soviel Angst wie früher.
Du kannst dich in Gedanken mit deinen Tier verbinden.. Einer meiner Hunde lief auch mal gerne weg wenn sich die Gelegenheit dazu bot . das nutzte er auch mal in einen Urlaub bei meinen Eltern. Als mein Sohn mit ihm eine runde drehte bevor wir die Heimreise antreten wollten , riss die Leine und schwupp der Hund war weg.. Wir suchten ihn fast 3 Stunden . Da ich am anderen Tag sehr früh aufstehen mussten konnten wir nicht weiter suchen da wir fahren mussten. Da sagte ich in Gedanken zu meinen Hund wenn du in 5 Minuten nicht da bist dann fahren wir alleine nach Hause und du musst alleine da bleiben.. Es dauerte keine 3 Minuten da tauchte unsere Hund wieder auf. So kannst du dich immer mit deinen Tier in Verbindung setzen..

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Kachyna

Kachyna ist eine Mischlingshündin und mit knapp acht Monate zu uns. Die Vorbesitzerin war eine völlig überlastete junge Familienmutter.
Als ich zu ihr kam, um Kachyna anzusehen, kam ich in eine völlig chaotische Wohnung, genauso wirkten auch die junge Frau und auch Kachyna. Ich spürte sofort das die Frau mit den Hund überfordert war, denn Kachyna war ein extremer Angsthund, sehr klein und dünn und sehr verschreckt.
Da sich meine Tochter sofort in Kachyna verliebte und diese nach einer kurzen Zeit schon Zutrauen zu ihr fasste und ein Lecker annahm, was sie sonst noch nie gemacht hatte, wie die Besitzerin sagte – entschloss ich mich sie zu nehmen.
Die Besitzerin war sehr froh dass Kachyna in gute Hände kam.
Als wir mit Kachyna zu Hause ankamen, bestätigte sich das Kachyna total panisch und traumatisiert war .
Sie war klitschnass vollgespeichelt und hatte in die Transportbox gemacht. Sie hatte Angst die Treppen hoch zu gehen, also trug ich sie hoch. Kachyna kroch gleich unter den Tisch als sie in unsere Wohnung ankam.
Als mein Sohn kam verkroch sie sich in die hinterste Ecke. Mit Männern hatte sie noch lange Zeit Probleme. Da scheint sie sehr schlechte Erfahrungen mit gemacht zu haben.
Zu der Zeit hatte ich meinen alten Hund noch, der so viel Ruhe ausstrahlte, das Kachyna bei ihm im Körbchen schlief und sich geborgen fühlte.
Mit viel Geduld, konnten wir sie etwas später zum Gassi gehen mitnehmen.
Kachyna hatte im Dunkeln Angst und wollte sie den Autos hinter her jagen. Sie kam auch sonst kaum zur Ruhe, da sie bei jeder Kleinigkeit panisch reagierte.
Deswegen war sie immer an der Leine, das gab ihr Sicherheit. Außerdem lobten wir sie immer wieder, wenn sie ruhig blieb.
Es war eine anstrengende Zeit, aber mit ganz viel Liebe und Geduld wurde sie allmählich ruhiger und verlor viele ihrer Ängste. Sie bekam täglich Reiki und gegen ihren Ängste zusätzlich auch die Bachblüten Notfalltropfen.
Kachyna fährt immer noch nicht gerne Auto, hat aber ihre Ängste vor anderen Menschen besonders Männer abgelegt. Inzwischen geht sie mit meinem Sohn stundenlang laufen und ist auch in Gesellschaft mit vielen Menschen und anderen Hunden merklich ruhiger und entspannt.
Wir haben später heraus bekommen, das Kachyna schon mit knapp 5 Wochen von ihrer Mutter weggekommen und verkauft wurde. Das muss traumatisch für sie gewesen sein und deswegen war sie auch nicht richtig sozialisiert. Also übernahm ich die Mutterolle für sie. Ich gab ihr viel Nähe und Geborgenheit , anderseits musste ich sehr konsequent sein und nabelte sie wie einen Welpen von der Mutter ab.